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Fahrt 2014 - Tag 2: Dienstag, 15.07. 2014

York

An unserem 2. Tag hatten Klaus und sein Bus Ruhepause, die Gruppe je nach Interessenlage unterschiedliche Programme. Die meisten Newbies schlossen sich Berhard und Marianne vormittags zur Stadtführung an, um möglichst viele Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Ich war zwar nicht dabei, aber wen ich auch immer fragte, alle waren begeistert von Bernhards dreistündigem Mauer- und Stadtspaziergang und seiner Art, sehr lebendig Geschichte mit Geschichtchen gewürzt zu vermitteln. Mindestens diese York-Vokabeln sollte man kennen:

“A street is a gate, a gate is a bar, and a bar is a pub.“

Von den ursprünglich auf Yorker Seite geplanten Gruppenaktivitäten ist leider nur eine zustande gekommen: Jennie und Roy Robinson, äußerst liebenswerte Gastgeber, luden 5 Münsteranerinnen in ihr hübsches Haus zum 'Morning Tea' ein, entführten sie dann in ihrem Großraumwagen durch die Yorkshire Dales Richtung Leeds nach Lotherton Hall, einem sehenswerten Herrenhaus aus dem 17. Jh . Besichtigt wurden die Innenräume und die gepflegte Gartenanlage samt Naturzoo und Voliere mit Vögeln aus aller Welt. Am Nachmittag gab es bei den Robinsons einen köstlichen verspäteten Lunch, und dann chauffierte Roy die deutschen Gäste zum Minster.
Ich nutzte den Vormittag zu einem 'Coffee Meeting' mit Priscilla, einer alten Yorker Freundin,die gute Erinnerungen an Münster hat, aber nur selten am Partnerschaftsprogramm in ihrer Stadt teilnehmen kann. Als Treffpunkt hatte Priscilla einen besonderen Ort ausgesucht, Bar Convent , das älteste Nonnenkloster Englands ( Gründerin Mary Ward , die in Zeiten der Katholikenverfolgung fest zu ihrem Glauben stand und sich für die Bildung katholischer Mädchen einsetzte) mit heute noch aktiver Schule, einem Museum, Café, Shop und angeschlossenem Hotel.Ich wurde sogar einer der Schwestern, der in York sehr bekannten Sister Agnes, vorgestellt.
Um 17 Uhr fand sich der größte Teil unserer Gruppe zum Evensong im Minster ein.Wir lauschten den wunderbaren Chorälen des Chors ( Knaben- und Männerstimmen ) und hatten hinterher Gelegenheit, uns das Minster in aller Ruhe und ohne 10-Pfund-Eintrittskarte anzusehen.
Das abendliche Glockengeläut weckte bei den alten Hasen Erinnerungen an frühere Bell-Ringing-Vorführungen, einmal im Minster selbst und zweimal in Beverley.
Das Abendessen gestaltete jeder individuell nach Appetit. Eine Möglichkeit war, im 'Jaipur Spice' mit Marianne und Bernhard und ihren guten und im Verein besonders aktiven Freunden Andrew Hodges ( seit knapp vier Wochen mit neuem Knie ) und seiner Frau Patricia Miller Indisch zu essen.
Im plüschigen Salon des Ascot Houses haben wir bei einem Drink den schönen York-Tag noch einmal Revue passieren lassen. Besitzer von Ascot House ist die Familie Wood, seit Jahren mit Münster über die Musik verbunden. Keith Wood war einmal Lord Mayor of York und ist Ehrenbürger der Stadt Münster. Das Haus gleicht einer Puppenstube, jedes Zimmer ist anders mit alten Möbeln, z.T. mit Himmelbetten, ausgestattet. Die Bäder sind modern. Das reichhaltige gesunde Frühstück hat schon mehrfach Auszeichnungen des British Tourist Board bekommen, so auch 2014.

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