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Reise des Partnerschaftsvereins Münster-York e.V.

Um es gleich vorweg zu sagen: Es war wieder eine wunderschöne Fahrt unter der bewährten Leitung des Ehepaars Bernhard Brämswig / Marianne Koch mit einer harmonischen Gruppe
( 33 Personen zwischen 18 und 80, davon 13 zum ersten Mal dabei ).
Busfahrer Klaus Gorschlüter hat uns über 1400 Landkilometer wie immer sicher und geschickt kutschiert.

Sonntag, 10.07.2016
Kurz nach 10 Uhr starteten wir vom neuen Abfahrtsort, dem Busbahnhof Ecke Hafenstraße / Friedrich-Ebert-Straße, und nahmen am P+R-Parkplatz an der Weseler Straße die letzten Mitreisenden an Bord.
Die erste Pause legten wir in Arnheim im Museum für moderne Kunst ein.
Es enthält die wichtigste neorealistische Sammlung der Niederlande, auch feministische Kunst.

Die aktuelle Ausstellung im Museum Arnheim


Für einen Imbiss im Skulpturenpark war genug Zeit.

Kaffeepause im Museumsgarten
Weiter ging's ganz ohne Stau in Richtung Rotterdam zur Fähre, der Pride of Hull. Zum Abendessen gab es die gewohnt reichhaltige Auswahl am englisch-indischen Buffet.
Die gebuchten Kabinen, darunter ein paar Außenkabinen, hatten alle ebenerdige Betten.

Montag, 11.07.2016
Der offizielle Weckruf kam um 6 Uhr über Lautsprecher, und bald ging's zum Frühstück.
Um 8.30 Uhr konnten wir bei Regenwetter Hull in Richtung Leeds verlassen, wo wir kurz nach
10 Uhr am Royal Armouries Museum in den sanierten Docks ankamen.
Dieses Museum kannte bisher noch niemand von uns. Es besteht seit 1996 und beherbergt Waffen und Rüstungen, etwa 8000 Exponate, ein Teil davon aus dem Tower in London.
Der Eintritt ist, im Gegensatz zum Tower, frei.
Auf 4 Etagen wurde eine Fülle von historischem ( Kriegs)Material attraktiv arrangiert.
In der Sonderausstellung ist z.Z. der Goldschatz aus Staffordshire zu sehen.
Schrecklich war, dass gleich im Eingangsbereich Väter mit Kindern an Maschinengewehren hantieren durften und man bei der Dekoration im Shop fast den Eindruck von Werbung für die Armee bekommen konnte. So bald werden wir dieses waffenstarrende Museum wohl nicht wieder ansteuern.
Aber Leeds ist immer einen Besuch wert. In vier Stunden kann man dort bei jedem Wetter eine ganze Menge unternehmen.
Einzeln oder in Grüppchen, zu Fuß oder mit dem kostenlosen Wassertaxi haben wir uns auf den Weg in die Stadt gemacht zu den eleganten Shopping-Arkaden in den Victoria Quarters, den originellen überdachten viktorianischen Markthallen von Kirkgate Market, der Corn Exchange
(Getreidebörse) mit ihrer auffälligen Kuppel, innen Boutiquen auf 2 Etagen, verbunden mit geschwungenen schmiedeeisernen Treppen.

Leeds viktorianische Mall
Die Kunstgalerie hat ein hübsches mit edlen Fliesen dekoriertes Café.
Im Bus bei der Weiterfahrt gab uns Bernhard etliche York-Informationen, wobei natürlich ein Hinweis auf Besonderheiten des Yorkshire Vokabulars nicht fehlen durfte:
A street is a gate, a gate is a bar, and a bar is a pub.

2016 hat York zum ersten Mal einen grünen Oberbürgermeister. Lord Mayor Dave Taylor nimmt mit der Lady Mayoress, Susan Ridley, und seinem Parteifreund und Stellvertreter, Sheriff Jonathan Tyler mit Gattin Brenda als Sheriff's Lady, ein Jahr lang ehrenamtlich viele Repräsentationspflichten wahr.
Wir waren für 16 Uhr zum offiziellen Empfang angemeldet. Da das Mansion House wegen umfangreicher Renovierungarbeiten z.Z. nicht zur Verfügung steht, fand das Ereignis in der mittelalterlichen Barley Hall statt.
In diesem historischen Fachwerkhaus wurden wir von allen vier mit goldenen Amtsketten behängten Stadtoberen, der Civic Party, mit Handschlag begrüßt.

Beim Empfang in der Barley Hall
Eingefunden hatten sich auch einige unserer englischer Freunde der York-Münster Twinning Association, natürlich die Vorsitzende Jenny Robinson und Secretary Andrew Boothroyd
mit Frau Yvie Holder.
Getränke wurden serviert und unsere Gruppe herzlich willkommen geheißen, wobei Mr Taylor die Fortführung der nun fast 60-jährigen Städtepartnerschaft trotz Brexit, dem York mehrheitlich nicht zugestimmt hatte, unterstrich.
Bernhard bedauerte das Fehlen konstanter Ansprechpartner, da wir es jedes Mal mit einer neuen Stadtspitze zu tun haben.
Als Gastgeschenke wurden große Münster-Kalender überreicht. Jeder der Anwesenden trug sich in die beiden Gästebücher ein.

Gruppenfoto mit der Civic Party vor der Barley Hall

Danach stellten wir uns im Innenhof von Barley Hall zum Gruppenfoto auf.
Das Abendessen nahmen wir, begleitet von Yorker Freunden, wieder in der bewährten Toby Carvery ein.
Am Ende dieses ereignisreichen Tages bezogen wir unsere Zimmer in den beiden Hotels, Ascot House und York House. Mit der Unterbringung waren alle zufrieden.

Dienstag, 12.07.2016
Mit einem guten englischen Frühstück gestärkt folgten alle diejenigen, die gut zu Fuß waren, Andrew Hodges bei strahlendem Sonnenschein zu den "Snickelways" ( Schleichwegen ) in York.

Snickelways 1
Zuerst führte uns Andrew aber durch das Gelände, das vom letzten Weihnachtshochwasser besonders betroffen war.
Wir spazierten am Fluss Foss mit seinen gelben Seerosen entlang über Wege mit 500-600 Jahre altem Pflaster.

Zu den Snickelways - gern für Filmszenen verwendet - gehören enge Gässchen wie die Black Horse Passage, die alte Grope Lane ( grope = grapschen ), heimlicher Zugang zum Rotlichtviertel, oder die Mad Alice Lane.

Snickelways 2
Andrew ermunterte uns, in die schmalen Durchgänge hineinzugehen, nur nicht am Sonntagmorgen, wenn sich dort der Müll der Samstagsorgien häuft.
Für die nächsten 3 Stunden und für unseren freien Freitag bekamen wir viele Tipps : kostenlos: die kleine Holy Trinity Church ( nur über Snickelways zu erreichen ), die City Walls und das Railway Museumkostenpflichtig: Minster, Castle Museum, Jorvic Viking Centre, Yorkshire Museum, Art Gallery oder York's Chocolate Story.
Um 15.30 Uhr ging es vom Minster Rendezvous ( Fossbank - Nähe Sainsbury's ) zur Abfahrt nach Beverley.
Fish and Chips waren in dem bewährten Restaurant gut und preiswert. Der Höhepunkt des Abends war aber das Bell-Ringing im Minster von Beverley.

Läuten der Glocken auf dem Turm von Beverley Minster
Die Gruppe, die Übersetzungshilfe brauchte, stieg als erste in den Turm, während die andere erst einmal an der Kirchenführung teilnahm. Wir hatten es da mit einem Kenner von Kunst und Geschichte zu tun, der noch in diesem Jahr ein Buch zum Thema veröffentlichen will und kein Detail ausließ ! Die anderen hatten es besser getroffen mit einem pensionierten Dozenten für Lehrerausbildung, der exzellentes Deutsch sprach und Kunstgeschichte lebendig werden ließ
Das interessante Glockenläuten hat uns für die etwas mühsame Kletterpartie über die enge und steile Wendeltreppe mit 90 Stufen entschädigt.

Eva beim Glockenläuten
Die Kunst des Bell-Ringing hat eine 1000-jährige Tradition. Wir wurden wie alte Bekannte begrüßt. 3 junge Frauen und 4 gestandene Männer zeigten vollen Körpereinsatz bei den tonnenschweren Glocken und beantworteten bereitwillig unsere Fragen.
Marianne hatte einen Kalender für die Glockenstube und eine DVD mitgebracht und sprach eine Einladung nach Münster aus.
Übrigens, auf You Tube sind unsere Beverley-Freunde zu hören und zu sehen.

Mittwoch, 13.07.2016

Badewannen im Workhouse Museum
Um 9.45 Uhr fuhr unser Bus mit 5 englischen Gästen nach Ripon zu einer Premiere, dem Workhouse Museum – untergebracht in einem echten Armenhaus aus dem. 18./19.Jh,
Arme, Alte, Kranke,Witwen und Waisen, Landstreicher und Alkoholiker erhielten ein Dach über dem Kopf .Vor Aufnahme ins Workhouse gab es Verhöre, desinfizierende Bäder, Uniformen - nicht viel besser als im Gefängnis.Körperliche Arbeit wie Holzhacken, Steineklopfen, Schuften in der Wäscherei verlangte man auch von Kindern - denken wir an Oliver Twist.
Das Totenzimmer und der Leichenwagen gehörten zu den erschütterndsten Teilen der Ausstellung.

Das Gefängnis- und Polizeimuseum
Im Prison and Police Museum, einem 200 Jahre alten Gefängnisbau, ging dann jeder auf eigene Faust vorbei an den Zellen mit echten Einrichtungsstücken, Texten und Videoinstallationen von Verbrechen, Verbrechern und Bestrafungen.

Das Kontrastprogramm kam mittags mit dem Besuch von Ripon Cathedral.
Nur die Krypta stammt noch aus der Zeit des Gründers Saint Wilfrid (7.Jh). Die heutige Kathedrale, eine wahre Schatzkammer, ist der 4. Kirchenbau.

Altar in der Kathedrale von Ripon
Die mittelalterliche Chorschranke unter der Orgel hat in den Nischen etwa 30 - allerdings erst 70 Jahre alte - leuchtend bunt bemalte Figuren, darunter 4 große Könige.
Eine Merkwürdigkeit ist die hölzerne Hand zum Dirigieren des Chors durch den Organisten.

Dirigentenhand

Am Nachmittag hatten wir 3 1/2 Stunden Zeit für das Herrenhaus Newby Hall & Gardens.
Newby Hall, um 1700 nach Plänen von Christopher Wren gebaut, befindet sich im Besitz der Familie Compton. Auch die Prunkräume mit viel Marmor, Chippendale-Möbeln, Tapisserien und Ölgemälden werden bewohnt. Die Bibliothek, die Galerie mit römischen Statuen und die Orangerie werden für Hochzeiten der etwas teureren Art vermietet. Verstreut in den traumhaften Gartenanlagen gibt es in diesem Jahr Skulpturen aus Zimbabwe, eine Puppenhaus- und eine Teddybärenausstellung.

Plastik im Park von Newby Hall
Unser Ausflugstag in die englische Geschichte endete mit einem exotischen Dinner im
Jaipur-Spice-Restaurant in York. Es gab nur zufriedene Gesichter.

Mit Andrew B. unterhielten wir uns über den bedauerlichen Brexit und natürlich auch über die Vereinsarbeit. In York gibt es leider nur 20 feste Mitglieder. Nach dem Empfang am Montag gab es erfreulicherweise eine zusätzliche Anmeldung.
Yvie H. hatte mich schon vorgewarnt – sie wollte im Hinblick auf das Partnerschaftsjubiläum kurze Interviews durchführen. Ich erzählte ihr gern, wie ich zum Verein gekommen bin, was für mich an den Yorkfahrten das Schönste ist ( die Begegnung mit den Menschen ) und welche Programmpunkte mir am besten gefielen.
Für die erbetene Zusammenzufassung in einem Satz zitierte ich
"Friendship is the only cement that will ever hold the world together" von Woodrow Wilson.

Donnerstag, 14.07.2016
Strahlende Sonne für unseren Tag an der Küste - heute brauchten wir Sonnenschutz.
Diesmal fuhren zwei alte englische Damen mit, die im letzten Sommer Münster besucht hatten und die schon beim "Twinning" dabei waren, als noch eine Verbindung zwischen dem Münsteraner Frauenring und einer ähnlichen Gruppe in York bestand.

Scarborough
Andrew Hodges unterhielt uns während der Fahrt durch die Dales mit Informationen über Land und Leute.
Im Ort Scarborough - Prototyp aller englischer Seebäder - haben wir nicht gehalten. Etwas außerhalb, wo in den steilen Felswänden tausende von Seevögeln nisten und schreiende Möwen den blauen Himmel bevölkern, machten wir einen Fotostopp.

Scarborough Möwenfelsen
Über Mittag stiegen wir in Robin Hood's Bay zum Meer hinunter.

Robin Hood‘s Bay

Robin Hood‘s Bay Stiege
Unser Hauptziel war das allseits geliebte malerische Whitby. Klaus ließ uns oben bei den Ruinen der Abtei (7. Jh ) und dem gruseligen Friedhof, der Bram Stoker zu seinem Dracula-Roman inspiriert hatte, aussteigen.

Whitby Seefahrerkirche

Nach einem kurzen Besuch in St Mary's Church ging es über 199 Stufen runter ins Herz der alten Hafenstadt Whitby. Wer es bequemer haben wollte, wurde in die Stadt gefahren. Am Fuße der Steintreppe steht der älteste und größte Juwelierladen für Whitby-Jet. In den Auslagen kann man sich den ypischen schwarzen Trauerschmuck der Königin Victoria und moderne Jet-Schmuckstücke unverbindlich ansehen.

Whitby Stadtpanorama
Jet ist ein organischer Edelstein - Kohle aus dem Holz der prähistorischen Araukarie.
Das Sherlok-Holmes Café – eine Oase der Ruhe, voller Bücher und mit allerbesten Scones und Kuchen – ist ein Geheimtipp.
Um 17 Uhr ging's weiter durch die Yorkshire Moors nach Pickering über die steilsten Straßen Englands, vorbei an blühender Heide und weidenden Schafen, Trockensteinmauern zwischen Feldern und Wiesen, am Horizont das Radar-Frühwarnsystem der Royal Air Force – vielleicht mal eine Besichtigung wert.

Die Yorkshire Moors
In Pickering hatten wir das Glück, im altmodischen Bahnhof die Einfahrt eines Museumszuges der
North Yorkshire Moors Railway erleben zu können.
Danach gab es das vorbestellte Abendessen im Black Swan.

Freitag, 15.07.2016
Den größten Teil des Tages hatten wir zur freien Verfügung.
Wer schon mehrfach in York war und die populären Sehenswürdigkeiten kennt, dem seien das
Yorkshire Museum und die vollständig renovierte Art Gallery empfohlen.
Seit einem Jahr gibt es hier ein neues Zentrum für Porzellan und Keramik. Unter den "Schätzen aus der Rumpelkammer" sind Kuriositäten wie Karussellpferde und Theaterkostüme. Die Sonderausstellung "British Art of the First World War" von vorwiegend jungen englischen Malern war beeindruckend.
Ein großer Teil unserer Gruppe ging um 17.15 Uhr ins Minster zum Evensong – eine schöne Tradition. Der Chor besteht aus ca 40 "choristers," Jungen und neuerdings auch Mädchen zwischen 7 und 13 Jahren, dazu sogenannte "songmen", professionelle Sänger.
Ab 19 Uhr sollte die von den Yorker Freunden organisierte Party im Gemeindehaus der Kirche "Edward the Confessor" stattfinden.

Abschiedsabend im Gemeindezentrum von

Die Church Hall war kaum wiederzuerkennen – modern ausgebaut mit neuer Küche. Jeden Freitag kochen Jenny und Roy Robinson mit ihren Helfer(innen) Mittagessen für etwa 50 Gäste, um das Geld für kirchliche Projekte, auch für diese Sanierung, aufzubringen.
Für uns hatten sie das tradtionelle englische Sonntagsessen zubereitet: Roast Beef mit Yorkshire Pudding, Kartoffeln und Gemüse.
Ein ganz herzliches Dankeschön an alle guten Küchengeister und die Spender der leckeren Desserts !
Wein und Sekt hatten wir aus Münster mitgebracht.
Etwa 60 Personen, knapp die Hälfte davon Engländer, feierten an diesem Abend gemeinsam. Auch Sheriff Tyler und seine Frau waren der Einladung gefolgt.

Abschiedsabend - der Sheriff of York
Natürlich wurden auf beiden Partner-Seiten Reden gehalten und Geschenke überreicht, nicht nur die schon erwähnten Kalender, sondern auch Münster-Schirme und für einen Ausflug die wieder eingesammelten noch 1 Jahr gültigen Eintrittskarten für alle drei Ripon-Museen, Arbeitshaus, Polizei- und Gerichtsmuseum (letzteres hatten wir zeitlich nicht geschafft ).
Mrs Tyler schenkte Marianne ihr neuestes Kinderbuch.
Zum Aufbessern der Finanzen des kleinen Vereins in York wurden wieder Tombola-Lose verkauft.
Für gute Stimmung sorgten auch 4 Sänger, die zusammen mit Yvie und Andrew ein musikalisches Potpourri darboten – angefangen bei "Are you going to Sacarborough Fair" bis zu "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach", wobei die letzte Strophe in das "Lied an die Freude" überging – wie passend !

Samstag, 16.07.2016
Um 10.30 Uhr saßen alle zur Heimfahrt bereit im Bus, und Yorker Freude winkten zum Abschied. Kurz hinter der Stadt konnten wir bei Sainsbury's auf der grünen Wiese noch ein paar Leckereien für unsere Lieben daheim besorgen. Welche Überraschung, als uns eine ältere Kassiererin auf die Namensschilder und auf die ihr bekannte Städtepartnerschaft ansprach !
In Wakefield warteten zwei ganz unterschiedliche Museen - beide kostenlos - auf uns. Das
Coal-Mining-Museum ist ein echtes Bergwerk, wo Grubenhelme getragen werden müssen. Ein Bergmann, der uns führte, hatte das Zechensterben miterlebt und ist jetzt für die Wartung der alten Maschinen und die Sicherheit der Besucher – auch Hochzeitspaare - zuständig. Für Kinder hat er immer eine Ratte - keine echte natürlich - in seinem Overall.

Das Hepworth Museum
The Hepworth, geplant vom Stararchitekten Chipperfield, erst vor 5 Jahren eröffnet, ist ein Ensemble von trapezförmigen Klötzen am Wasser, gefüllt mit vorwiegend moderner Kunst, besonders den Werken der aus Wakefield stammenden Bildhauerin Barbara Hepworth.

Ein Objekt von Hepworth
Auf der Weiterfahrt kamen wir an der letzten Zeche Yorkshires und an alten Kohlekraftwerken vorbei, dahinter kündigten moderne Windräder, die Humber Bridge und "The Deep" den Hafen von Hull an. Auf der Pride of Rotterdam war alles ganz ähnlich wie auf dem Schwesternschiff, das Essen womöglich sogar noch besser, die Matratzen auf jeden Fall bequemer.

Sonntag, 17.07.2016
Um 9.00 konnten wir plangemäß von Bord gehen. Der gute alte Kontinent hatte uns wieder.
In Leiden wurde unser Bus in der Nähe der Windmühle geparkt. Vieles hatte sich in der Gegend durch eine Riesenbaustelle verändert. Unsere Grachtenrundfahrt wurde davon aber nicht beeinträchtigt. Wir genossen das Schippern auf dem Wasser bei Supersonnensonntagswetter. Auf dem Boot gab es für jeden einen Stadtplan mit allen Sehenswürdigkeiten, darunter die Museen für Völkerkunde, Archäologie, Naturgeschichte, das Mühlenmuseum, das Sieboldhuis mit seiner Japansammlung und das großartige Medizinhistorische Boorhaave Museum - leider wegen Renovierung geschlossen.
Um 15 Uhr trudelten alle zum letzten Höhepunkt unserer Reise ein. Am Wasser und im Grünen, malerisch unter einer überhängenden Weide, wurden Getränke ausgeschenkt, spendierte von einem unserer "Neuen" anlässlich seines Geburtstags.
Susanne, zum 2. Mal dabei, hielt eine charmante Lob- und Dankesrede und sprach damit uns allen aus dem Herzen. Es war eine tolle Reise mit lauter netten Menschen, organisiert von einem unschlagbaren Team. Susanne überreichte Karten mit unseren Unterschriften. Das Geschenk für Klaus steckte im Umschlag – Marianne und Bernhard müssen sich noch bis zum Sommerfest gedulden.
Zuletzt wurde unsere Münsteraner "Civic Party" geschmückt, nicht mit schweren Ketten, sondern mit goldenen Partykrönchen für die beiden Damen und silbernen für die Männer.
Es war ein große Spaß.
Wie geplant erreichten wir Münster gegen 19 Uhr.

Wir sehen uns hoffentlich wieder beim Sommerfest am Freitag, 26. August, um 19 Uhr
im Hof Hesselmann.

Bochum, Anfang August 2016                                                Almut Behrens

 

 

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