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Interessantes rund um den Clifford‘s Tower

 

Verborgene Mauer am Clifford‘s Tower

Viele von uns kennen den Bereich rund um den Clifford's Tower als Parkplatz und als Vorplatz zum Castle Museum.
Doch es ist noch gar nicht so lange her, dass dieser Platz eine völlig andere Nutzung hatte.

Wie die Luftaufnahme aus den 1920er-Jahren zeigt, war damals an der Stelle des Parkplatzes ein Gefängnis mit Rundbau und mehreren Zellentrakten. So machte es auch Sinn, dass das heutige Museumsgebäude zu damaliger Zeit als Gerichtsgebäude in Nutzung war. Noch heute sind im Kellergeschoss Zellentrakte vorhanden.

Luftbild des Cliffords Towers aus den 1920er Jahren

Das gesamte Areal rund um den Tower war noch von einer weiteren Mauer umgeben, die sich an das Gefängnisgelände anschloss und die das Gefängnis und das Gericht schützte.  Teile dieser Außenmauer sind auch heute noch Teil des Museums. Man durchquert sie, wenn man zur Mühle am Fluss Foss gelangen will. Diese Mauer ist nicht Teil der Stadtmauer, wird aber häufig damit verwechselt.
Diese Optik hatte das Gelände bis mindestens 1930.

Dann wurden Mauer und Gefängnis abgerissen und die Quader des Gefängnisses dienten dazu, das Gelände rund um den Tower zu dem heutigen Festungshügel anzufüllen und verschüttete so die Festungsmauer rund um den Turm.

Eine von drei Archäologischen Grabungen legt aktuell die Mauer teilweise wieder frei. Man will sich so Klarheit über die Umgebung des Turms machen, um konservatorische Maßnahmen besser einleiten zu können.

Übrigens wurde das oberflächliche Erdreich sorgfältig abgetragen und aufbewahrt, um es nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückverfüllen zu können und so die Pracht der österlichen Glockenblumen wie gewohnt zu erhalten.

Quelle: http://m.yorkpress.co.uk/

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